WarriorCats - Das Leben eines Kriegers
Willkommen Fremder!

Wagst du es, in diesem geheimnissvollen Wald einzutreten? Wo die 3 Clans leben? Bist... du denn so mutig? Ja? Dann heissen wir dich willkommen, trete ein in unser Land und lerne unsere Gesetze. Ab jetzt, bist du ein wahrer Krieger!



 
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 Lager des FlammenClans

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Krallenpfote

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BeitragThema: Lager des FlammenClans   13/9/2017, 17:29


Das Lager

Das Lager des FlammenClans liegt in einer ehemals geschützten Kuhle, umringt von dichtem Gestrüpp und Bäumen.
Aufgrund eines starken Brandes wurde diese Barriere jedoch größtenteils niedergebrannt, was das Lager nun schon von weitem sichtbar machen lässt.
Provisorisch haben die Katzen zwar versucht, aus Zweigen und Blättern verschiedene Unterschlüpfe zu basteln, was allerdings nur spärlich gelang.
Alleine die Kinderstube sowie der Bau der Schüler haben den Brand ohne großen Schaden überlebt, weswegen nun der Heilerbau in den Schülerbau gelegt wurde, welcher ziemlich am Ausgang des Lagers liegt.
Vereinzelt bedeckt noch Ruß und Asche die Erde und Blätter.
Flammenstern, die Anführerin dieses Clans, sowie ihre Stellvertreterin Nachtigallstreif versuchen nun ihr bestes -trotz der massiven Verluste an Katzen- das Lager wieder aufzubauen.
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Düsterherz

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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   16/9/2017, 11:42

Igelrose
Ein Hustenkrampf schüttelte die ehemalige Heilerin durch und sie spürte den Schmerz durch ihren Körper schießen. Sie sah mit vor schmerzen glänzenden Augen zu Palmenruhe. Die Älteste wärmte die Heilerin und war da, wie eine Mutter für ihre Jungen da war. Die alte Heilerin sah sich um, doch noch immer fühlte sie sich nicht wohl, das Lager war nicht mehr so geschützt wie es einmal war. Sie wünschte sich das dem so wäre, nun fühlte sie sich schutzlos und musste krank hier liegen, ihr war klar das an allem diese Kälte schuld war, doch sie gab auch sich selbst die Schuld. Sie hätte sich wärmen müssen, doch sie war einfach zu stolz gewesen und hatte sich von keiner Katze wärmen lassen, dies war nun die Strafe. Ach Sternen-Clan nehmt mich einfach zu euch. Dachte die alte und sah zu Palmenruhe, diese Älteste war auch bereit dazu zu den Ahnen zu gehen, doch diese riefen noch nicht nach ihr.
Die Heilerin hustete wieder, dies mal hatte sie Blutigen Auswurf auf den Boden fallen lassen, ihre Augen weiteten sich, das war kein gutes Zeichen, keiner würde dies erfahren, schnell vergrub sie den Auswurf mit einer Pfote, auch wenn sie Schmerzen hatte, dass würde keiner erfahren, sie wollte nicht das alle um sie ein großes Aufhebens machten, sie war alt und da war es egal ob sie sterben würde oder eben nicht.

Palmenruhe
DIe Älteste erwachte, der Husten von Igelrose war schlimmer geworden, sie sah die alte Heilerin an und blinzelte traurig, wie konnte sie nur helfen? Igelrose wollte sicher nicht das sie Rotschein holte damit diese ihrer Mentorin half, Igelrose war einfach zu stolz um zu zugeben das es ihr schlecht ging, darum blieb die Kriegerin wo sie war und sah Igelrose einfach nur an.
In ihrem Augen sah man leichte Trauer, aber sie sagte nichts. Sicher würde die Heilerin bald zum Sternen-Clan gehen, darum ließ die Älteste ihr auch Freiraum, einfach aufdrängen wollte sie sich nicht. Das wäre zu viel des guten gewesen. Sie legte den Kopf neben die Heilerin und sog ihren Geruch ein. Sie hoffte das die Krankheit sie nicht quälte, sterben sollte man in Ruhe können. Doch das lief nicht immer so ab, dass wusste Palmenruhe auch.

Sturmschrei
Mit zusammen gekniffenen Augen lag der Kater in seinem Nest, aufstehen wollte er eigentlich nicht, doch er würde auch nicht mehr schlafen können, Igelrose hustete einfach zu viel. Warum stirbt diese dumme Kätzin nicht endlich? Dachte er und knurrte leise. Das Lager musste aufgebaut werden und diese alten Katzen lagen einem immer vor den Pfoten, sie beschwerten sich und mekerten wenn man das Moos nicht so hin legte wie sie es haben wollten, am liebsten würde Sturmschrei den Katzen dafür die Kehle aufschlitzen, aber er durfte das nicht. Man musste Älteste ehren. Er schnaubte abfällig und erhob sich.
Er verpasste seinem Fell schnell eine Wäsche und sah dann zu den Ältesten. Er sah schnell wieder weg, nicht das sie seine Abneigung sahen. Er hasste die Ältesten, immer die ersten die fressen durften und die letzten die man anfauchte. Nein man konnte Krieger anfauchen aber die Ältesten musste man ehren. Schwache Katzen. Dachte er
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Funkelherz



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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   16/9/2017, 13:34

Funkelstern

Welch bittere Ironie, dass der FlammenClan von einem Feuer bedroht wird… Gedankenverloren schaute Funkelstern in den Himmel. Gejagt von Träumen im Schlaf hatte sie, mal wieder, kaum geschlafen. Aber sie mochte die Nacht eh am liebsten. Dann konnte man die Sterne sehen, die Luft war klarer, alles war viel ruhiger und irgendwie… friedlicher. Wenn auch bedrohlich, weil sich in den Schatten allerlei Gefahren verbergen konnten. Die größte Gefahr jedoch hatten sie gerade erst überstehen müssen – das Feuer. Ein Schauer durchlief die kleine Kätzin, von der Nasenspitze über die Pfoten bis zum äußersten Fellstück ihres Schweifs. Es hatte so viele Verluste gegeben und es schmerzte sie, an das zerstörte Territorium und vor allem an verlorene Clan-Mitglieder zu denken. Aber sie durfte jetzt nicht die Augen verschließen. Sie musste handeln.
Also erhob sich die Anführerin und sprang nach einer notdürftigen Wäsche – schließlich musste sie trotz allem einen gepflegten Eindruck machen, um niemanden zu verunsichern – auf einen Stein, der im Lager stand, damit man sie besser würde hören können.
„Ich fordere alle Katzen, die alt genug sind, um Beute zu fangen, auf, sich in der Mitte des Lagers zu versammeln!“ Funkelstern nutzte die Zeit, in der sich der Clan zusammenfand, um sich zu sammeln. Nur die Ruhe. Es wird alles wieder gut.
Als sich alle eingefunden hatten, fuhr die Kätzin fort. „Wir haben einen schweren Schicksalsschlag hinter uns, aber das hält uns nicht davon ab, weiterzumachen. Es ist hart und wird auch so schnell nicht einfacher werden, aber wir haben schon so vieles durchgestanden – wir schaffen auch das“, miaute sie zuversichtlich und mit fester Stimme. „Es freut mich, zu sehen, wie sehr das Feuer unseren Zusammenhalt gestärkt hat. Jeder hilft mit und tut das, was er kann. Und genau das ist der Grund, warum wir noch hier sind und weitermachen können. Wir halten zusammen. Wir sind der FlammenClan!“ Funkelstern gab ihr Bestes, um den Clan zu motivieren und hoffe, dass es einigermaßen gelang. In so schweren Zeiten war das unglaublich wichtig und umso fataler, wenn man aufgab.
„Allerdings müssen wir auch mit unseren anderen Aufgaben fortfahren. Nachtigallstreif wird eine Grenzpatrouille anführen, Finsternisklaue und Blutpfote werden sie begleiten. Vielleicht schafft ihr es ja, auf dem Weg etwas Beute zu erlegen“, schlug sie vor. Es waren nicht genug Katzen da, um gleichzeitig eine Jagdpatrouille loszuschicken. Aber es würde trotzdem funktionieren. Da war sich Funkelstern sicher.
„Die anderen bleiben mit mir im Lager und arbeiten daran, das Lager wieder aufzubauen. Und wenn noch irgendwelche Kräuter fehlen“, wandte sie sich an Rotschein, die Heilerin des Clans, "dann sag bitte Bescheid und gehe nicht auf eigene Faust los." Denn ich weiß nicht, wie die anderen Clans auf unsere Situation reagieren… fügte sie in Gedanken hinzu.
„Ich bin stolz auf euch!“, miaute sie zum Abschluss, sprang vom Stein herunter und ging auf ihre Stellvertreterin zu. „Nachtigallstreif“, begrüßte Funkelstern diese freundlich, aber mit einer Besorgnis in der Stimme, die sie niemals einem der anderen Clan-Mitglieder gegenüber hörbar werden lassen würde. „Passt gut auf euch auf“, fuhr sie dann fort, so leise, dass nur Nachtigallstreif es hören konnte. Die momentane Situation beunruhigte die orange getigerte Kätzin doch mehr, als sie es sich selbst gegenüber zugeben wollte.

Angesprochen: Clan (Versammlung), Rotschein, Nachtigallstreif
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Rotschein

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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   16/9/2017, 16:08

Rotschein | Heilerin des FlammenClans | 19 Monde | #001

Für Rotschein fühlte es sich wie eine Ewigkeit an, die sie nah bei Igelrose im Heilerbau verbrachte. Es war für sie schrecklich ihre Mentorin in diesem Zustand zu sehen, allerdings war sie zumindestens nicht alleine, Palmenruhe war schließlich bei ihr und wärmte die alte Heilerin. Abgesehen davon hatten sie glücklicherweise den alten Schülerbau eingenommen und zum Heilerbau erklärt, da der Schülerbau vom Brand damals nicht so beschädigt wurde. Nun allerdings saß Rotscjein am Eingang des Heilerbaus, beobachtete das Geschehen im Lager und wurde somit auch auf Funkelstern aufmerksam. Diese rief eine Versammlung ein und redete nochmals über den Brand, der den Clan so mitgenommen hatte. Auch sagte sie das Nachtigallstreif eine Patroullie zur Grenze anführen sollte, wobei der Name ihrer Schwester fiel. Zum Schluss hin wandte sich die Anführerin nochmals an Rotschein. Ruhig und verständnisvoll fixierte die junge Heilerin ihre Anführerin aus ihren orangen Augen. Bei ihren Worten nickte sie kurz als Antwort, denn Funkelstern sollte wissen, dass sie ihre Worte wahr genommen hatte. Nachdem die Ansage der Anführerin vorbei war, wandte sich Rotschein um, blickte in das Innere des Heilerbaus. Ihren Bruder Schauerpfote, der nun schon seit einigen Monden der Heilerschüler war, bekam in diesen Herzschlägen keine große Aufmerksamkeit von ihr. Dafür war Rotschein viel zu sehr um Igelrose besorgt. So trat die junge Heilerin auch auf ihre Mentorin und die Älteste zu, die bei ihr lag. "Igelrose.", der Blick der jüngeren Katze war mit Traurigkeit gefüllt und ihre orangen Augen wirkten kühl durch ihre Sorge. Was soll ich nur tun? Voller Kummer setzte Rotschein sich eine Hasenlänge vor ihrer Mentorin hin.

Blutpfote | Schülerin des FlammenClans | 11 Monde | #001

Auch die ältere Schülerin mit dem blutfarbenen Pelz befand sich schon länger auf der Lichtung des Lagers und beobachtete das Geschehen. Ihr feuriger Blick blieb an ihrer Mentorin Funkelstern hängen. Diese rief alle zu einer Versammlung zusammen. Was sie wohl zu sagen hat?, fragte sich die Schülerin und schaute sie aufmerksam an. Ihr Name fiel nach einigen Worten und schon erhob sie sich. "Eine Patroullie zu den Grenzen also.", murmelte sie und streckte sich. Langsam trottete sie zum Ein- und Ausgang hin und suchte mit ihren Augen den Krieger Finsternisklaue auf und die Stellvertreterin Nachtigallstreif.
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Düsterherz

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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   16/9/2017, 17:58

Palmenruhe
Die Älteste sah Rotschein an und schmiegte sich noch etwas dichter an Igelrose, ihr Herz schmerzte wenn sie daran dachte das die alte Heilerin bald gehen würde. Die Älteste kannte die Heilerin schon seit diese eine Pfote gewesen war, damals war Palmenruhe schon zehn Monde alt gewesen. Sie hatte Igelrose immer als liebevolle und ruhige Heilerin in erinnerung, sie war es gewesen zusammen mit Rotschein die sie geheilt hatten als die Älteste an Grünen Husten erkrankt war. "Sie wird nicht mehr lange leben." Flüsterte die Älteste, sie spürte es einfach und leckte der Heilerin über die Wange, ihre Augen trüb vor Schmerz. "Sie hat glaube ich Fieber." Miaut sie und sieht die alte Heilerin an, diese war so warm, unnatürlich warm.
Rotschein hatte solange an dem Nest von Igelrose gesessen und über sie gewacht, sollte dies alles umsonst gewesen sein? Palmenruhe befürchtete das der Brand den letzten Rest der Kraft der Heilerin aus ihr heraus gesaugt hatte. Sie leckte ihr weiter über die Wange und über die Ohren. Ihre Augen leuchteten besorgt, wie ein Stein lag die Angst um den Verlust der Heilerin in ihrem Bauch. Ihre Augen lagen dabei besorgt auf dem Gesicht von Igelrose. Hatte sie Schmerzen? Sie schmiegte ihre Wange sanft an die der Heilerin. Ruhig ringelte sie ihren Schweif sanft um die Heilerin, sie wollte nicht das diese starb, aber wenn der Sternen-Clan rief, konnte sich kein Krieger und auch kein Heiler dagegen wehren. Igelrose hatte Palmenruhe damals mit ihrem ersten Wurf geholfen, auch mit den anderen Würfen danach, sie sah ihre alte Heilerin traurig an.

Igelrose
(Vorletzter Post)
Die alte Heilerin hob den Kopf als sie ihre Schülerin Rotschein sah. Sie blinzelte warm und liebevoll zu ihr auf. "Rotschein." Krächzte sie und holte Luft, ihr tat die Lunge weh, ihr tat einfach der ganze Körper weh. "Mir geht es gut." Fuhr sie Palmenruhe leise an, sie wollte nicht das man sich Sorgen um sie machte, Rotschein musste sich um den Clan kümmern, nicht um sie.
Sie spürte die sanften Zungenstriche von Palmenruhe und spürte Erleichterung in sich aufwallen, die Älteste war immer da gewesen wenn was war und nun lag sie hier und kümmerte sich um Igelrose.
Die alte Heilerin sah wieder zu Rotschein und blinzelte träge, ihre Augen waren trüb, das dass Ende kam konnte man schon spüren und auch sehen. "Vergiss niemals was ich dich gelehrt habe, kümmer dich um alle kranken Katzen, egal aus welchem Clan!" Miaute sie mit brüchiger Stimme, sie war nicht bereit zu gehen ohne ihrer Schülerin wenigstens noch ein paar Sachen zu sagen, doch sie merkte wie der Sternen-Clan sich um sie versammelte um ihr bei zu stehen und den letzten Weg mit ihr gemeinsam zu machen.
Sie hustete wieder und diesmal konnte sie den blutigen Auswurf nicht verstecken. Sie legte schwach ihren Kopf wieder in das Nest und atmete stockender. Sie würde bald gehen, das wäre dann ein Abschied für immer. Ihr war klar das dies sehr schwer werden würde für Rotschein, aber auch für einige andere aus dem Clan, doch sie musste gehen. "Mir ist so kalt." Miaute sie, Palmenruhe wärmte sie schon, aber die Kälte kroch in ihre Glieder und schien sich in ihrem Körper aus zu breiten, wie Schnee in der Blattleere. Sie atmete ein, doch es tat weh, sie hustete wieder, war aber zu schwach um ihren Kopf zu heben. Sie blinzelte und sah Palmenruhe´s Fell vor ihren Augen. Nie würde sie vergessen wie sie zusammen mit Rotschein über die Älteste gewacht hatten als diese Grünen Husten bekommen hatte.
Sie hatten um das Leben der alten Katze gekämpft und es geschafft. Doch nun würde sie gehen und Rotschein mit ihrem Schüler alleine lassen, was auch geschah, der Clan würde immer einen Heiler haben.
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Donnerlied

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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   17/9/2017, 07:22

Schauerpfote -männlich | Lager
Heilerschüler im FlammenClan

Es war ein knurrender Magen, welcher Schauerpfote aus seinem traumlosen Schlaf und damit viel zu kurzer Nacht riss. Seit dem Brand schlief der Kater nun schon traumlos und ziemlich schlecht, wie man es von ihm regelrecht ablesen kann. Das Fell des Katers wirkte eher stumpf als glänzend und immer öfters schienen seine stechenden Augen trüb, als würde er jeden Moment in den Schlaf sinken. Seine Bewegungen waren langsamer geworden, langsamer als vorher zumindest und den Appetit hatte er auch verloren. Zu mindestens von seinem Kopf her. Der Magen nagt und nagt an ihm und zwingt ihn etwas zu essen, damit dieser zumindest ein wenig Kraftstoff für den heutigen Tag hatte.
Langsam erhob sich Schauerpfote aus seinem Nest und blickte sich mit seinen Augen im Heilerbau um. Es war früher der Schülerbau gewesen und nach dem Brand zum Heilerbau umfunktioniert. Es war jedoch nicht das gleiche. Er vermisste den starken und ausgeprägten Kräutergeruch um sich herum und auch wenn sie im jetzigen Bau auch Kräuter gelagert hatten, war der Geruch nicht so intensiv. Dies trug vermutlich auch einen teil dazu bei, dass er so schlecht schlief, zumindest laut dem kleinen Kater.
Da der Heilerschüler seine Mentorin nicht in dem Bau erkennen konnte, ging er davon aus, dass sie bei Igelrose sein musste, wie jedes Mal. Der alten Heilerin ging es immer schlechter und Schauerpfote hatte gleich erkannt, dass sie nicht mehr lange machen würde. Es blieben nur noch Tage, nicht einmal einen Mond und er war sich nicht einmal sicher, ob Rotschein das wusste. Seine Mentorin und zugleich Schwester liebte ihre Mentorin und würde alles daran setzten ihr zu helfen. Jedoch konnte man einer Katze nicht helfen, dessen Leben der SternenClan schon im Visier hatte und wenn der Heilerschüler ehrlich mit sich war, fand er, dass Igelrose im SternenClan besser aufgehoben war. Er hatte sie gesehen. Die alte Kätzin hatte Schmerzen und konnte fast nichts mehr ohne diese machen. Das war doch kein Leben für eine Katze.
Mit einem leisen Seufzer schlängelte sich Schauerpfote aus dem Bau und blieb vor diesem sitzen. Das Husten von Igelrose konnte man bis hier hören und selbst die Anrede von Funkelstern übertünchte diese öfters, als Schauerpfote lieb war. Der Clan hatte sehr gelitten.
Während Schauerpfote so vor dem Bau saß, wanderte sein müder Blick immer wieder zum Frischbeutehaufen herüber und in Gedanken wog der Kater ab. Er hatte Hunger, das war kein zweifel. Der Appetit fehlte zwar, aber sein Magen brauchte etwas. Jedoch war der Beutehaufen nicht so voll, wie er es sein sollte und daher entschied sich Schauerpfote zu warten. So lange, bis die Katzen von der Grenzpatrouille etwas Beute mitgebracht haben. Andere hatten es schließlich nötiger als er und wenn er schon keinen Appetit hatte, dann musste der Magen auch einfach ein wenig warten.

Angesprochen: ///
Erwähnt: SternenClan, Rotschein, Igelrose, Funkelstern
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Rotschein

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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   17/9/2017, 11:00

Rotschein | Heilerin des FlammenClans | 19 Monde | #002
im Heilerbau bei Igelrose und Palmenruhe

Ihre Mentorin sprach ihren Namen aus, wie sie zuvor ihren ausgesprochen hatte. Palmenruhe sagte, dass sie nicht mehr lange leben würde und sie Fieber hätte, während Igelrose behauptete es ginge ihr gut. Doch ihr Zustand bewies das Gegenteil. Rotschein wusste es bereits, wollte es dennoch nicht wahr haben. Ihre Worte ertönten wieder, sie sagte sie solle nie vergessen was sie Rotschein gelehrt hatte, sie solle alle kranken Katzen heilen und dabei nicht beachten, aus welchem Clan sie standen. Ihre Stimme war dabei brüchig und im nächsten Moment spuckte sie Blut. Die Augen der jungen Heilerin wurden glasig. Es dauerte nicht mehr lange. "Wie könnte ich das je vergessen?", miaute sie mit einer Stimme voller Trauer, ehe sich die ersten Tränen still einen Weg durch ihren Pelz bannten. Igelrose meinte ihr wäre kalt und da an der anderen Flanke von Igelrose noch Platz war, stand Rotschein auf und legte sich neben ihre Mentorin. Auf der anderen Seite der alten Heilerin lag Palmenruhe. "So besser?", miaute sie leise mit sanfter, trauriger Stimme und drückte sich etwas an ihre Mentorin, um sie auch zu wärmen. Ihr roter, feuriger Pelz war wie die Sonne selbst und brachte Licht in den Bau, in diese Situation, die so voller Trauer hing. Er war sehr weich und schien allein schon vom Anblick einen wärmen zu können. Rotschein hoffte so sehr, dass ihre Mentorin gut zum SternenClan fand. Lasst sie nicht leiden. Das hätte sie nicht verdient...
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Düsterherz

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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   17/9/2017, 11:23

Igelrose
Die alte Heilerin spürte wie Rotschein sich auf ihre andere Seite legte, sie spürte den Schmerz in ihrem Körper toben und keuchte immer wieder auf. Sie sah einen ihr vertrauten Pelz aufleuchten, sie konnte ihn nicht genau erkennen, doch schwach wie sie war, versuchte sie ihren Kopf zu heben, die Katze war kaum zu sehen, doch Sterne leuchteten in ihrem Pelz, beim genaueren hinsehen erkannte sie das es ein Kater mit hellem Fell war. Es dauerte lange bis sie ihn erkannte. Hellschein, ihr Vater. Er stand etwas abseits vom Nest und schien zu warten. Ihr Kopf fiel wieder ins Nest und sie keuchte weiter, das Atmen wurde schwerer und schwerer. Sie hatte das Gefühl als würde sie keine Luft bekommen.
Sie sah zu Rotschein, ihre Augen waren matt und zeigten an das es zuende gehen würde. "Sorge für unseren Clan.... Denk daran... ich..." Sie keuchte und hustete und spürte wie ihr Herz sich zusammen zog. "ich...wache...über...dich.." Dann keuchte sie laut auf und riss ihre Augen kurz auf, ehe sich diese langsam schloßen und ihre Flanke sich senkte. Ihr letzter Atemzug drang rau aus ihrer Kehle, ihr Schweif sakte zu Boden und blieb still liegen.
Der Kater erhob sich und sah seine Tochter an. "Komm meine kleine, der Sternen-Clan wartet auf dich." Sprach er voller Liebe, keiner konnte ihn sehen, auch Igelrose konnte keiner sehen, die Heilerin drehte sich zu ihrer Schülerin um und strich noch mal sanft über das Fell der Kätzin, dann drehte sich die Heilerin um. Nun sah sie wieder jung aus, ihre Augen leuchteten und die Krankheit war weg, sie konnte wieder normal atmen. "Deinem Clan wird es gut gehen." Miaut er und geht los, die Kätzin folgt ihm warf jedoch einen kurzen Blick hinter sich wo Palmenruhe und Rotschein an ihrem Körper lagen.
R.I.P Igelrose

Palmenruhe
Sie hörte den Worten von Rotschein und Palmenruhe zu und seufzte leise und traurig. Die alte Heilerin würde bald gehen und sich dem Sternen-Clan anschließen. Sie war traurig, damit würde eine alte Freundin gehen. Sie bemerkte wie die Heilerin ihren Kopf hob und sah diese an, doch zu schwach diesen lange zu halten fiel er auch schon wieder in das Nest, Palmenruhe beugte sich runter um ihr über die Wange zu lecken, doch das Keuchen wurde schlimmer.
Die Worte der Heilerin ließen Palmenruhe leicht schaudern. Bald war es vorbei.
Dann wie zu erwarten stieß die Heilerin ihren letzten Atemzug aus und lag dann still da. Palmenruhe sah vor Kummer auf Igelrose runter. Sie stuppste sie sanft an, doch Igelrose war nun auf den Weg zum Sternen-Clan. Vor Trauer warf sie den Kopf zurück und stieß ein Klagelaut aus.
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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   17/9/2017, 16:42

Rotschein

Heilerin des FlammenClans, 19 Monde

Weiterhin lag die junge Heilerin neben ihrer Mentorin und drückte sich leicht an sie. Leicht spürte sie den Herzschlag der älteren Katze. Igelrose keuchte und ihr Atem wurde schwerer und schwerer und Rotschein spürte auch den zunehmend langsameren Herzschlag der älteren Heilerin. "Sorge für unseren Clan.... Denk daran... ich...", wieder keuchte und hustete sie. Es war ein Stich im Herzen der jüngeren Heilerin ihre Mentorin dabei zu sehen wie sie zum SternenClan wanderte. "ich...wache...über...dich.." Ihre letzten Worte waren gesagt und schon im nächsten Herzschlag entwich ihr der letzte Atemzug. Ihre Augen schlossen sich und ihr Schweif ging zum Boden nieder. Rotschein schloss die Augen. Igelrose., sie atmete schwer aus bei den Gedanken. Es schien ihr als wären ihre Ahnen in diesem Moment bei ihr. So als würden sie Igelrose abholen und sich auf den Weg zu den Sternen machen. Weitere Tränen bannten sich durch das rote Fell der Heilerin. Dennoch blieb sie still. Der Körper neben ihr würde sich nie wieder rühren. Ein Schluchzen unterdrückte sie. Sie kannte Igelrose seid ihrer Geburt und es fühlte sich falsch an, sie so einfach gehen zu lassen, doch was sollte sie schon machen? Einige Herzschläge noch verharrte Rotschein auf der Stelle, neben dem toten Körper ihrer Mentorin und spürte wie kaum bemerkbare die Präsenz ihrer Ahnen sie verließ. Wir werden uns wieder sehen, Igelrose. Leicht öffnete sie ihre Augen. Auch wenn es nie wieder so sein wird, wie zuvor. Kurz verlor sie nun doch die Kontrolle über ihre ruhige Seele, ließ ein lautes Schluchzen ertönen. Palmenruhe, ihre Großmutter, sah voller Kummer auf Igelrose herunter und stupste sie sanft an, doch Igelrose war längst nicht mehr unter ihnen. Auch sie war traurig, was durch ihren Klagelaut noch deutlicher wurde. Igelrose hatte so viel für den ganzen Clan getan und nun war sie unter den Reihen der Ahnen. Rotschein wollte noch nicht aufstehen, wollte noch liegen bleiben. Die Wärme aus dem Körper ihrer Mentorin war noch da und diese wollte sie noch spüren, ehe auch dies verschwand und ihr Körper nur noch ein lebloser Haufen von Fell war. Die rote Schönheit hatte keine Worte, musste noch einen Augenblick ruhen, um ihre Kräfte zu sammeln. Es war vorhersehbar. Noch einmal atmete sie schwer aus.
Noch einige weitere Herzschläge vergingen, ehe Rotschein langsam aufstand. Sie fühlte sich kraftlos und die Trauer nahm sie mit, doch war ihr bewusst, dass der Clan genug gelitten hatte und eine Heilerin, die nur trauernd herum lag, war nun nicht zu gebrauchen.
"Schauerpfote?", rief Rotschein mit einer ruhigen Stimme, doch konnte sie den traurigen Unterton nicht verstecken. Einige Schritte ging sie noch, bis sie zum Ein- und Ausgang des Heilerbaus geschritten war und ihren Bruder erblickte. "Schauerpfote.", miaute sie noch einmal, machte kurz eine Pause, ehe sie weiter sprach, "Die Totenwache. Sie wird bald statt finden, daher sollten wir alles vorbereiten.", sagte sie zu ihrem Bruder, der gleichzeitig ihr Schüler war - und bis eben auch der von Igelrose. "Ich-", ihr blieb das Wort im Hals hängen, schlagartig wandte sie den Blick von ihrem Schüler ab, schaute auf ihre Pfoten. Die Worte der hübschen Heilerin wurden leiser. "Wir sollten sie später auf die Lichtung bringen, damit jeder sich nochmal die Zunge mit ihr geben kann und Abschiedsworte an sie richten kann, aber vorerst sollte sie wohl hier bleiben. Den Tag direkt mit einem Tod anzukündigen, wäre nicht die beste Idee.", meinte sie und ihre Stimme gewann wieder an Stärke. "Über das Begräbnis können wir später nochmal reden." So stand sie wieder auf, richtete ihren orangen, matten Blick seinen Augen zu. "Funkelstern muss jedoch informiert werden. Das können wir nicht lange warten lassen." Rotschein versuchte so ruhig wie möglich zu bleiben und nicht die Fassung zu verlieren, während sie auf eine Antwort von Schauerpfote wartete. Sie wollte sich ihre Gefühle für die Abschiedsworte vor der Totenwache aufheben und den Tag über bis zum Abend nicht die Kontrolle verlieren.

Ort: im Heilerbau bei Palmenruhe und Igelrose
> Am Ein- und Ausgang des Heilerbaus bei Schauerpfote

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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   17/9/2017, 17:46

Morgenröte

spricht mit Funkelstern und Nachtigalstreif  (@Funkelherz,@Mutherz)

Gerade als die junge Kriegerin den Kriegerbau verlassen hatte erklang auch schon die Stimme der Anführerin. Eilig schritt Morgenröte näher an den Stein heran auf dem Funkelstern platz genommen hatte und lauschte ihren Worten. Die vergangenen Geschehnisse hatten nicht nur große Verluste gekostet, die Flammen hatten einen Großteil ihres Zuhauses zerstört und sich tief in die Köpfe aller eingebrannt. Morgenröte dachte an die vielen Katzen die nun beim SternenClan waren, ihr Blick glitt zum Himmel hinauf und Trauer breitete sich in ihrem Herzen aus. Doch in der Ansprache der Anführerin schwangen Zuversicht und unverkennbare Stärke mit, welche die Kriegerin zustimmend auf maunzen ließen.
Genau ! Wir sind zwar Wenige, doch unsere Stärke besteht nach wie vor. Zusammen werden wir den FlammenClan zu neuer Kraft verhelfen...koste es was es wolle. Aufmerksam zuckten die Ohren der Kriegerin als Funkelstern Diejenigen benannte welche zur Grenzpatrouillie eingeteilt waren.
Morgenröte war nicht unter denen welche das Lager verlassen sollten, dennoch hatte sie ganz deutlich verstanden, was sie nun zu tun hatte. Auch wenn sie nicht zu den größten und kräftigsten Kätzinnen zählte, so würde ihre Stärke ausreichen um beim Aufbau des Lagers behilflich zu sein.
Aber....wo soll ich da bloß anfangen? Etwas Ratlos schaute sich die Rote um. Sie tat sich etwas schwer damit zu entscheiden wie und womit sie beginnen sollte.
Nun komm schon, Funkelstern hat ganz deutliche Anweisungen gegeben, stell dich nicht so Mäushirnig an! Ein Seufzer entfloh der Kehle der Kriegerin, sie war sich unsicher und so trat sie sehr unterwürfig an Funkelstern heran, welche bei Nachtigallstreif war.
Hastig glitt ihr Kopf in Richtung des Bodens, während Morgenröte etwas schüchtern ihre Ohren anlegte.
"Ich wünsche einen guten Morgen Funkelstern und dir auch Nachtigalstreif. I-Ich äh...", die Kriegerin zwang sich dazu den augenkontakt zu halten.
"Ich, weiss nicht was wir alles zum Aufbau benötigen....ich bin mir nicht sicher wie ich beginnen kann", gab Morgenröte peinlich berührt zu.

Finsternisklaue

spricht mit Blutpfote (@Rotschein)

Bei jedem Wort der Anführerin konnte der schwarze Kater einen leicht schmerzerfüllten Blick nicht verhindern. Der Krieger hatte bei dem besagten Feuer seinen Vater verloren und wenig später seine Mutter. Niemals würde Finsternisklaue die Hitze der Flammen und den beißenden Geruch des Rauches vergessen. Selbst Tage später und egal wie oft er sein Fell auch putzte, haftete der erdige, herbe Gestank der Asche an ihm. Dennoch ließ der Krieger sich nichts anmerken, ungern ließ er es zu dass Andere emotionale Ausbrüche seiner Seits mit bekamen. Als Funkelstern seinen Namen nannte, blickte er auf und kam sofort auf andere Gedanken. Er konnte der Jagd eine Menge abgewinnen und der gegenwärtige Zustand des Frischbeutehaufens ließ mehr als zu Wünschen übrig.
Nachtigalstreif hat Erfahrung, die Grenzpatrouillie wird sicherlich nicht alt zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Aber Blutpfote...
Die gelben Augen suchten nach der jungen Kätzin und machten ihre kleinere Gestalt am Ausgang des Lagers aus. Finsternisklaue hatte auch an die Schülerin nicht weniger Erwartungen als an sich selbst. Natürlich erwartete er keine Wunder, doch er hoffte das Blutpfote motiviert und aufmerksam an ihre Aufgabe heran gehen würde. Der elegante Kater erhob sich und steuerte direkt auf die rote Kätzin zu. Wortlos setzte er sich neben die Schülerin, sein Schweif glitt auf dem Boden hin und her.
"Guten Morgen Blutpfote und bist du aufgeregt", kam es mit ruhiger Stimme über die Lippen des Kriegers. Während der Schwarze noch auf Nachtigalstreif wartete, schadete es nichts etwas mehr über Blutpfote zu erfahren.
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Düsterherz

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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   19/9/2017, 11:48

Palmenruhe
Die Älteste sah ihrer Enkelin nach und fing an das Fell ihrer ehemaligen Heilerin und Freundin zu lecken. Sie wollte die Heilerin für die Totenwache vorbereiten, ihre Zunge fuhr der alten Heilerin über die Ohren und leckte weiter über den Nacken. Einst war das Fell so gepflegt gewesen und hatte geglänzt, doch nun wirkte es eher stumpf und im allgemeinen wirkte die Heilerin auf einmal kleiner als sie eigentlich war. Die Augen von Palmenruhe glänzten traurig. Ach meine alte Freundin, du hast Rotschein zu einer guten Heilerin gemacht, ich hoffe das wir uns eines Tages wieder sehen. Igelrose ich vermisse dich jetzt schon, du hast meinen Jungen auf die Welt geholfen, den Jungen meiner Tochter und dem zweiten Wurf meiner Tochter. Sie dachte an diese Momente und spürte einen starken Stich der Trauer in ihrem Herzen.
Ihre Augen wanderten zum Ausgang des Heilerbaus und sie erhob sich langsam. Wie gut das sie noch lange leben würde. Sie sah Schauerpfote und Rotschein zusammen sitzen und ging zu den beiden. "Rotschein, lass mich bitte Funkelstern benachrichtigen." Miaut die Älteste. Sie wollte nicht das ihre Enkelin dachte das sie ihr nicht zutraute dies selbst zu machen, doch sie wollte es selbst machen. So konnte sich Rotschein richtig von Igelrose verabschieden. Sie leckte ihr schnell über den Kopf und blinzelte dann einmal. Sie war leicht müde und angeschlagen, doch sie wusste das dies normal war wenn man immer auf eine Krankekatze wachte. Das hatte sie aber gerne gemacht, Igelrose war nicht alleine gewesen als sie zum Sternen-Clan gegangen war.
Und eines Tages sehen wir uns wieder. Dachte die Älteste leicht traurig.
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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   19/9/2017, 19:41

Blütenpfote

Die junge Kätzin schlug die Augen auf und war sofort hellwach. Funkelsterns Stimme hatte sie geweckt und so erhob sich Blütenpfote und lief energiegeladen auf die Lichtung, um sich zu den versammelten Katzen zu gesellen. Mit großen Augen lauschte sie der Stimme ihrer Anführerin. Die jüngsten Ereignisse hatten die recht junge Schülerin doch sehr mitgenommen, aber die Gewissheit, unter ihren Clan-Mitgliedern zu sein, brachte ihr wieder etwas Sicherheit. Und wo ist eigentlich Mutpfote?, fragte sie sich, als die Versammlung beendet war. Sie würde zu gerne mit ihrem Bruder gemeinsam beim Aufbau helfen, aber er schlief vermutlich noch. Unschlüssig, was sie nun tun sollte, blieb Blütenpfote erst einmal sitzen und schaute sich um, was die anderen denn machen würden. Als ein Blatt an ihr vorbeiflog, leuchteten ihre Augen vor Begeisterung auf und sie begann, es zu jagen und spielend durch die Luft zu wirbeln.

Angesprochen: /
Erwähnt: Funkelstern, Mutpfote, Palmruhe
Ort: Lagerlichtung


Funkelstern

In etwa in der Mitte der Lichtung spielte Blütenpfote ausgelassen mit einem Blatt und Funkelstern musste unwillkürlich etwas lächeln, trotz der Umstände. Es tat gut, eine junge Katze so gut gelaunt und vor allem unbekümmert zu sehen. Gerade solche konnten sie in dieser Zeit mehr als gut gebrauchen. Im Augenwinkel sah Funkelstern ihre ehemalige Schülerin Morgenröte auf sie zukommen und wandte sich ihr zu. „Guten Morgen, Morgenröte“ erwiderte die kleine Kätzin die Begrüßung freundlich, bemerkte aber sofort die Unsicherheit der Kriegerin. „Das ist überhaupt nicht schlimm“, antwortete sie mit einer ruhigen Stimme und blickte Morgenröte aufmunternd an. „Ich habe ja vorhin auch nichts zu dem Thema gesagt“, ergänzte sie nachdenklich. Das hätte sie am besten während der Versammlung tun sollen, aber dazu war es nun zu spät. Es tat Funkelstern leid, die rote Kätzin so nervös zu sehen, dabei war sie mit ihrem äußerst loyalen und vor allem liebevollen Wesen ein echter Gewinn für den Clan, zudem hatte ihr Ehrgeiz sie zu einer sehr guten Jägerin gemacht. Stolz blickte sie auf ihre ehemalige Schülerin, die gerne helfen würde und nicht zögerte, danach zu fragen, was jetzt gerade wohl am wichtigsten war. „Also ist es gut, dass du fragst. Wie wäre es, wenn du mit Blütenpfote durch das Lager gehst und ihr die bisherigen Reparaturanfänge kontrolliert?“, schlug sie vor. „Es könnte ja sein, dass diese durch den Wind instabil geworden sind, das müssen wir beobachten. Das ist erst einmal das wichtigste, was wir am Morgen tun sollten. Du könntest Blütenpfote ja zeigen, worauf es bei einer sicheren Barriere oder einem widerstandsfähig gebauten Bau ankommt“, ergänzte sie dann und schaute Morgenröte lächelnd an, in der Hoffnung, ihr etwas von ihrer Unsicherheit genommen zu haben.

Angesprochen: Morgenröte
Erwähnt: Blütenpfote, Morgenröte
Ort: Lagerlichtung

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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   20/9/2017, 12:40

Schauerpfote -männlich | Lager
Heilerschüler im FlammenClan

Wie in Trance starrten seine zurzeit trüben grünen Augen in den Himmel hoch und es schien, als würde der Heilerschüler nur darauf warten einen seiner Vorfahren im Himmel zu erblicken. Natürlich war im Klaren, dass man sie meist nur ab Mondhoch sehen konnte, jedoch war es schon einmal vorgekommen, dass man einen Stern noch am Tag sehen konnte und Schauerpfote hatte sich immer gefragt, welcher ihrer Ahnen wohl so hell leuchten konnte. Rotschein hatte es deswegen noch nicht fragen können und auch beim SternenClan hatte er dies nicht nachgefragt. Warum, wusste er nicht.
Ein Klagelaut ließ ihn leicht in sich zusammen zucken und seine Ohren zuckten in Richtung inneres des Heilerbaues, aus welchem sein feiner Hörsinn diesen gehört hatte. Schauerpfote musste nicht lange nachdenken, um zu wissen, was gerade passiert war und so richtete sich sein Blick erneut gen Himmel. Igelrose war gegangen und hatte ihre letzte Reise zum SternenClan angetreten. Ein leichter Schauder erfuhr dem Kater und für einen kurzen Moment schloss der Heilerschüler seine Augen, als würde er mit seinen Ohren nach dem Geist von Igelrose suchen. Jedoch war dies genauso unmöglich, wie Igeln das Fliegen beizubringen, weswegen Schauerpfote kurz darauf wieder seine Augen öffnete und mit seinem Blick das Innere des Heilerbaues fixierte, aus welchem gerade seine Mentorin und Schwester kam.
Sie rief seinen Namen und der traurige Unterton in ihrer Stimme ließ den Kater erneut leicht erschaudern. Rotschein hatte sie geliebt. Heiß und innig und nun war Igelrose Tod. Nicht nur ein schlimmer Verlust für den Clan, sondern auch für seine Mentorin und die restlichen Heiler. Spätestens auf der nächsten großen Versammlung würden sie es erfahren und dann wird beim nächsten Halbmond bestimmt erneut ein Trauerspruch für die Kätzin zum SternenClan gesandt, um sie zu ehern und ihr ein letztes Mal lebe wohl zu sagen. Für ihn und seine Mentorin war dieser Abschied, jedoch bestimmt nicht für immer. Sie würde ihnen im SternenClan begegnet. Vermutlich als eine junge starke Katze mit Sternen im Pelz und nicht als alte Kätzin von einer Krankheit zerfressen.
Als Rotschein ihn erreicht hatte, erzählte sie ihm von der Totenwache, die sie abhalten werden müssen und alleine schon die Tatsache, dass sie ihm gegenüber nicht einmal ihren Tod erwähnte, ließ ihn darauf schließen, das seinen Mentorin gewusst haben muss, dass er es gehört hatte und schon Bescheid wusste. Andererseits konnte ja nur Igelrose zum SternenClan gehen. Palmenruhe war zwar ebenfalls alt, jedoch noch ziemlich fit und gesund dazu. Rotschein wäre vermutlich auch ganz anders drauf gewesen, hätte nicht Igelrose, sondern Palmenruhe den Weg zum SternenClan angetreten.
Nun jedoch war es so, wie er es kommen gesehen hatte, nur dass Igelrose doch eher ihre Reise angetreten hatte, als Schauerpfote dachte.
Jetzt saß er neben Rotschein und nickte leicht, auf die Aufzählung seiner Mentorin. Er merkte sehr wohl, wie ihre Stimme leiser wurde und sie seinem Blick kurz auswich. Es traf sie sehr, aber vermutlich wäre er ebenfalls sehr betrübt oder gar traurig gewesen, wäre Rotschein nun gestorben. Er selber hatte die alte Heilerin nie wirklich als Heilerin erlebt und hatte daher auch nicht wirklich eine Beziehung zu ihr gehabt. Gerade wollte Schauerpfote etwas erwidern, als Palmenruhe auf die beiden zutrat. Die Älteste sah genauso betrübt und traurig aus, wie seine Mentorin und sie bat darum, dass sie Funkelstern über den Tod der alten Heilerin berichtete. Schauerpfote konnte nicht wirklich etwas dazu sagen, also glitt sein Blick wieder zu Rotschein und sah sie fragend an. Hätte Rotschein Funkelstern nicht benachrichtigen wollen, weil ihr der Tod noch zu nahe ging, hätte er es gemacht, aber da sich nun seine Großmutter angeboten hatte, musste er es ja nicht machen.
"Ich denke, wenn Rotschein es ihr nicht selber sagen möchte, wird nichts dagegen sprechen.", gab er seine Meinung zu dem Thema kund. Seine Stimme klang klar und ruhig, was vermutlich daran lag, dass er sie nicht oft benutzte. Er war eher ein Kater, der das Schweigen genoss und nur sprach, wenn er es für nötig hielt. Unter diesen Umständen gehörte er auch nicht unbedingt zu den Katzen, die gut trösten können. Ein großer Nachteil in der jetzigen Situation.

Angesprochen
: Rotschein, Palmenruhe
Erwähnt: Igelrose, Funkelstern, anderen Heiler


Zuletzt von Donnerlied am 20/9/2017, 18:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   20/9/2017, 19:16

Rotschein

Heilerin des FlammenClans, 19 Monde
Auch Schauerpfote schien nicht in bester Stimmung zu sein. Während ich noch auf seine Reaktion auf meine Worte wartete, war bereits Palmenruhe zu Wort gekommen, welche sich so eben zu uns gesellt hatte. Meine Großmutter fragte mich ob sie Funkelstern benachrichtigten könnte. Wobei es wohl weniger eine Frage war, sondern eine Bitte. Mein Bruder, Schauerpfote, sprach bereits für mich und wie hätte ich auch was dagegen haben können, dass Palmenruhe der Anführerin diese Nachricht überbrachte? "Überbringe ihr ruhig die Nachricht.", miaute ich sanft. Mein Blick war weich, dennoch wirkten meine Augen betrübt. Und wir, Schauerpfote, miaute ich dann weiter an meinen Bruder gewandt, "gehen es heute ruhig an. So bald Funkelstern Bescheid weiß, können wir gerne auch aus dem Lager, Kräuter sammeln, solange wir früh genug wieder hier sind." Meine Worte waren klar, ruhig, wobei es mich ein wenig Mühe kostete nicht weiterhin allzu niedergeschlagen zu wirken. Vermutlich merkte man es mir sogar an.


Ort: Am Ein- und Ausgang des Heilerbaus bei Schauerpfote


Blutpfote

Schülerin des FlammenClans, 11 Monde
Während ich auf meine Begleitungen wartete, beobachtete ich das Geschehen im Lager. So entging mir nicht der Klagelaut, der zumindestens für mich leise erklang, aus dem Bau der Heiler. Palmenruhe? Es klang für mich nach meiner Großmutter und in meinem feurigen Blick war Verwirrung zu erkennen für einen Herzschlag lang, ehe der Krieger Finsternisklaue auf mich zu kam. Er setzte sich zu mir, während sein Schweif hin und her ging. Auf seine Frage hin schüttelte ich den Kopf. "Bei meiner ersten Grenzpatroullie war ich es sicher, aber mittlerweile nicht mehr.", mauzte ich erklärend, wobei meine Gedanken nach diesen Worten wieder zu meinen Geschwistern wanderten. Was wohl passiert ist?, fragte ich mich. Igelroses kränkliche Art in den letzten Zeiten war mir nicht entgangen, doch kam ich nicht auf die Idee, dass sie verstorben sein könnte. Schließlich hielt ich sie für eine besonders starke Katze. Immerhin war sie Heilerin.


Ort: Ein- und Ausgang des Lagers
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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   21/9/2017, 05:02

Palmenruhe
Sie sah ihren Enkel an, dieser war der Schüler von Rotschein. Sie sah ihn dankbar an, dann sagte Rotschein das die Älteste tatsächlich zu Funkelstern gehen durfte und ihr die Nachricht überbringen durfte. Sie sah ihre Enkelin warm an und leckte ihr sanft über die Ohren, sie liebte alle ihre Enkel und würde alles machen damit es diesen gut ging. Ihre Augen glitten zu der Anführerin und sie erhob sich, sie ging auf die Anführerin zu. Ihre Beine schienen ihr nicht gehrochen zu wollen, so ein Gang war immer schwer, doch die Heilerin wusste das jemand Funkelstern benachrichtigen musste.
Sie blieb vor der Anführerin stehen. "Funkelstern?" Fragte sie und sah die Anführerin an, ihre Augen spiegelten noch immer die Trauer um Igelrose. Der Clan hatten eine Freundin und Heilerin verloren, sie war eine Heldin gewesen, immerhin hat sie ihren Clan Monde lang geheilt und vielen Jungen auf die Welt geholfen und hatte dem Clan immer die Heilung gegeben den der Clan brauchte. Ihre Augen wanderten noch mal zum neuen Heilerbau, im inneren lag die alte Heilerin, nein der Körper der Heilerin.
"Funkelstern, Igelrose ist gestorben, sie ist nun beim Sternen-Clan und wandelt mit unseren Ahnen." Miaut die Älteste und blinzelte leicht. Ihre Augen waren angefüllt mit Trauer und man sah ihr an wie schwer es für sie war diese Worte ausgesprochen zu haben. Ein Kummervollerlaut drang über ihre Lippen. Sie würde Igelrose nie vergessen.
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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   22/9/2017, 22:26


Nachtigallstreif

Zweite Anführerin; FlammenClan; 38 Monde; 326 Wörter; #01


Der Morgen war ruhig gewesen. Nachtigallstreif hatte sich nicht vom treiben um sie herum stören lassen. Sie war früh aufgestanden, hatte sich etwas zu essen vom Frischbeutehaufen genommen und sich dann an den Rand des Lagers gesetzt, gewartet bis der Clan zu neuem Leben erwachen würde. Erst als Funkelstern zu einer Clanversammlung rief erwachte die Zweite Anführerin aus ihrem Tranceähnlichen zustand.
Geduldig hörte sie zu wie die Anführerin vom schweren Schicksalsschlag sprach, welcher den Clan heimgesucht hatte – manchmal hatte die Katze heute noch Alpträume vom Feuer und teilte anschließend einige Patrouillen ein.
'Hoffentlich werden mir diese Katzen eine Hilfe bei der Jagd sein und mit ihrem Krach nicht alle Beute verjagen!' fuhren die Gedanken durch den Kopf der dunkelbepelzten, als sie hörte mit wem sie auf Grenz- und gleichzeitig auch Jagdpatrouille gehen würde. Sie beide, Finsternisklaue sowie Blutpfote waren noch sehr Junge Katzen und Nachtigallstreif konnte einfach nicht glauben, dass sie ihren hohen Ansprüchen standhalten konnte.
„Nachtigallstreif“ hörte die Stellvertreterin die Stimme der älteren Anführerin. „Passt gut auf euch auf.“
mit normaler ausdrucksloser Miene besah sich Nachtigallstreif die größere.
„Ich passe immer auf mich auf, Funkelstern. Ich kann jedoch nicht versprechen das diese zwei jungen Katzen nicht die ganze Beute verscheuchen werden, mit ihrer unerfahrenen Art.“ erwiderte die Kätzin leise.
Kurz darauf kam auch schon Morgenröte auf sie beide zu.
Nachtigallstreif hörte ruhig der Erklärung Funkelsternszu, mischte sich nicht in das Gespräch ein und sah sich im Lager um.
„Ich verabschiede mich Erst einmal von euch. Finsternisklaue und Blutpfote warten bereits auf mich“ entschuldigte sie sich. Zu Palmenruhe, welche noch zu ihnen gekommen war sagte sie: „Es tut mir wirklich leid um Igelrose. Der SternenClan wird sie willkommen heißen.“
Mit diesen letzten Worten machte sich Nachtigallstreif auf zum Lagerausgang, direkt zu Finsternisklaue und Blutpfote.
„Seid ihr bereit? Oder wollt ihr vor der Patrouille noch etwas zu euch nehmen, falls ihr das nicht schon getan habt?“ wollte sie von den beiden jüngeren wissen.

Angesprochen: Funkelstern, Palmenruhe, Finsternisklaue, Blutpfote


{ Mutpfote folgt die Tage }
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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   23/9/2017, 10:39

Funkelstern

Die kleine Kätzin wollte gerade auf die Worte ihrer Stellvertreterin reagieren, da sah sie Palmenruhe auf sie zukommen, die ganz offensichtlich etwas bedrückte und Funkelstern ahnte, was die Älteste ihr möglicherweise mitteilen würde. Also beließ sie es dabei, Nachtigallstreif zum Abschied zuzunicken und wandte sich dann an Palmenruhe, in deren Augen sie eine große Trauer sehen konnte und sofort wusste sie, was diese ihr sagen würde. Igelrose war es in der letzten Zeit immer schlechter gegangen, es war schon fast zu erwarten gewesen, dass diese in naher Zukunft die Reise zum SternenClan antreten würde. So traf Funkelstern diese Nachricht nicht unvorbereitet, dennoch versetzte sie ihr einen großen Stich, immerhin war die ehemalige Heilerin älter als sie und hatte die Anführerin somit ihr ganzes Leben lang begleitet. Aber natürlich war sie sich bewusst, dass sie nicht die einzige gewesen war, der Igelrose viel bedeutet hatte. Bei weitem nicht. Das zeigte auch die Reaktion von Palmenruhe – die orange getigerte Kätzin konnte der Ältesten anmerken, wie schwer es ihr gefallen sein musste, diese Nachricht zu überbringen. Und trotzdem hatte sie es getan.
Funkelstern konnte in den Augen Palmenruhes ihre eigene Trauer widergespiegelt sehen, die sie wie eine Welle zu überrollen drohte. Der Clan hatte ihrer Ansicht nach in der letzten Zeit viel zu viele Verluste hinnehmen müssen. Aber für ihren Clan musste sie jetzt stark sein. Und auch wenn die Anführerin versuchte, ihre eigene Trauer zu verbergen und der Fels in der Brandung zu sein, so verrieten ihre Augen, dass es in ihr eigentlich ganz anders aussah. Auch hatte sie das Gefühl, nicht die richtigen Worte finden zu können und hoffte, dass das, was sie sagen würde, angemessen war.
„Ich schließe mich Nachtigallstreifs Worten an. Der SternenClan wird sie herzlich willkommen geheißen haben.“ Sie brach ab als sie merkte, wie brüchig ihre Stimme klang. Sie wollte Palmenruhe gegenüber stark sein. Aber das war aufgrund der Umstände nicht ganz so einfach. Also schluckte sie, atmete tief durch und sprach dann weiter. „Ich kann mir vorstellen, wie schwer es für dich gewesen sein muss, mir diese Nachricht zu überbringen. Danke, dass du es trotzdem getan hast“, miaute sie mit einer nun festeren Stimme. „Igelrose war eine wunderbare Katze. Wir können uns glücklich schätzen, dass sie bei uns gewesen ist“, fuhr die kleine Kätzin dann fort und erinnerte sich an die vielen Male, in der Igelrose mit ihrer ruhigen Art stets den Überblick behalten, dem Chaos entgegengewirkt und ihr Geschick als Heilerin immer wieder unter Beweis gestellt hatte. Der Blick der Anführerin wanderte in Richtung Heilerbau, wo sie Rotschein und Schauerpfote sitzen sah. Die beiden, besonders Rotschein, muss das wie Palmenruhe auch sehr mitgenommen haben… Sie überlegte, wie sie nun am besten vorgehen sollte. Einerseits sollte der Clan Bescheid wissen, andererseits wollte sie denen, die Igelrose am nächsten standen, auch erst einmal die Zeit geben, den ersten Schock zu überwinden. Schließlich wandte sich Funkelstern mit einer verständnisvollen Stimme wieder an Palmenruhe. „Soll ich den Clan benachrichtigen oder braucht ihr noch etwas Zeit?“ Die Frage war zwar ganz ehrlich an die Älteste gerichtet, jedoch auch ein bisschen an sich selbst, wie sie zugeben musste. Allerdings musste sie sich selbst hinten anstellen. An erster Stelle standen ihre Clan-Mitglieder, und wenn die weiß-braune Kätzin wünschte, dass der Clan jetzt Bescheid wissen sollte, würde sie ohne Zögern die Worte an ihn richten, keine Frage.
„Es tut mir so leid… ich hoffe, Igelrose musste nicht allzu sehr leiden. Sie wird uns immer in Erinnerung bleiben“, fügte Funkelstern mit einer zwar ruhigen, aber dennoch von Trauer gezeichneten Stimme hinzu.

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Erwähnt: Nachtigallstreif, Palmenruhe, Igelrose, Rotschein, Schauerpfote
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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   24/9/2017, 06:59

Schauerpfote -männlich | Lager
Heilerschüler im FlammenClan

Nachdem seine Mentorin die, für ihn eher unerwarteten Worte der Zustimmung an Palmenruhe wandte, blickte Schauerpfote der alten Kätzin nur noch nach, wie sie aus dem Heilerbau verschwand und höchstwahrscheinlich in Richtung Anführerin ging, um sie von dem Tod Igelrose zu benachrichtigen. Dem Clan wird es mit Sicherheit sehr treffen, jedoch glaube er eher an die älteren Katzen unter ihnen, die wirkliche trauer verspürten. Einige hatten schließlich Igelrose nicht in ihrer 'besten Zeit', die die Kätzin es gerne genannt hatte, erlebt. Einige kannten sie schon als recht kränklich Kätzin, auch wenn die Krankheit erst nach der Ernennung von Rotschein schlimm ausbrach. Sie hatte lange gekämpft und schließlich den Kampf gegen die Krankheit verloren, jedoch glaube Schauerpfote, dass es nur zu ihrem besten war. Sie war schwach, konnte nichts wirklich mehr alleine machen und hatte dauernd schmerzen. Kein Leben für eine Katze und im SternenClan würde ihr es besser gehen. Ganz sicher.
Bevor Palmenruhe gegangen war, hatte seine Mentorin und zugleich Schwester gemeint, dass sie vielleicht Kräuter sammeln gehen konnten. Schauerpfote erinnerte sich daran, dass er erst gestern sich einmal durch den Kräutervorrat gesucht hat und es fehlten wirklich einige Kräuter, die sich nach dem Brand schnell verflüchtigt hatten. Es wurden auch einige zerstört, jedoch hatten er und Rotschein auch schon einige Vorräte wieder auffüllen können. Schließlich war es schon eine ganz Zeit seit dem Feuer her und auch wenn sie nicht im Lager waren, so waren sie nicht untätig gewesen. Es war schließlich relativ unwahrscheinlich, dass die Kräuter den Brandt überlebt hatten, wo doch der Heilerbau nicht mehr bewohnbar war. Hier spielte ihn jedoch das Glück in die Pfoten. Nicht alle Kräuter waren zerstört worden und so hatten sie wenigstens einen Anfang.
Jedoch war ein ganz entscheidendes Heilmittel ihnen ausgegangen und sie brauchten unbedingt neues. Jedoch wusste Schauerpfote nicht so recht, woher sie dies nehmen sollten.
"Wir brauchen unbedingt wieder Honig. Er ist uns ausgegangen.", gab Schauerpfote deshalb einer Mentorin ruhig zu verstehen und gleichzeitig musste er auch ein Gähnen unterdrücken. Ja, er war müde und hungrig, aber weder würde er jetzt schlafen, noch etwas essen. Für den Clan waren Kräuter wichtig und etwas essen würde er erst, wenn die Patrouille wieder gekommen war.
"Ebenso haben wir kaum noch Huflattich und Katzenminze. Die Blattgrüne neigt sich dem Ende und der Blattfall wird kommen.", erinnerte sich der Heilerschüler und ließe seinen Blick von seiner Mentorin zurück in den Himmel gleiten. Die Nächte werden länger und kälter. Die Blattgrüne war bald vorbei und nun war es unbedingt nötig, den Vorrat wieder aufzustocken. Wenn erst einmal der erste Frost kam, überlebten meist nicht viele Kräuter und auch wenn es eher unwahrscheinlich war, jetzt schon von Frost zu reden, wusste Schauerpfote trotzdem wie schnell es nun gehen konnte.

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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   25/9/2017, 14:06

Palmenruhe
Die Älteste blinzelte Funkelstern an. "Du solltest es dem Clan sagen, immerhin haben sie ein Recht zu erfahren was passiert ist." Seufzte die alte Kätzin und sah Funkelstern voller Trauer an. Sie strich mit dem Schweif sanft über die Flanke der Anführerin. Sie wusste das ihre Anführerin mehr Respekt verdiente, allerdings war Palmenruhe schon sehr alt und alle Katzen waren in ihren Augen daher noch junge Katzen. Vorsichtig leckte sie der Anführerin über die Ohren. "Wir sollten für sie Totenwache halten." Miaut sie traurig, immerhin war dies wichtig für den ganzen Clan.
Langsam blinzelte die alte Kätzin und drückte ihre Nase einmal an die Wange von Funkelstern. "Sie hat dich damals begleitet das der Sternen-Clan dir deine neun Leben und deinen Namen verliehen hat, sie hat vielen Jungen auf die Welt geholfen und auch vielen Katzen geholfen zum Sternen-Clan zu gehen. Sie war immer da wenn man sie brauchte." Miaute sie leise, ja man sollte ihre Taten ehren.
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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   30/9/2017, 17:55

Funkelstern

In den Augen der Ältesten sah Funkelstern ihre eigene Trauer wiedergespiegelt und für einen kurzen Moment von ihren Gefühlen überwältigt schloss die kleine Kätzin ihre Augen und senkte den Kopf. Sie spürte, wie der Schweif ihrer Clan-Gefährtin sanft über ihre Flanke strich und nahm diese Geste dankend an. Das spendete ihr Trost, genau wie in dem Moment, als sie die Zunge der ihr so vertrauten Kätzin über ihr Ohr fahren spürte. Schließlich hob sie wieder den Kopf und sah Palmenruhe blinzelnd an. Kurz entschlossen trat die gestreifte Kätzin dann neben die ältere und drückte sich an sie. „Du hast vollkommen Recht, Palmenruhe“, miaute sie, ebenfalls leise. „Der Clan sollte sofort davon erfahren. Und ich werde sichergehen, dass sie für all ihre Taten jetzt ganz besonders geehrt wird. Niemand wird Igelrose jemals vergessen“, fügte Funkelstern mit brüchiger Stimme hinzu, bevor sie die Geste Palmenruhes erwiderte und drückte ihre Nase ebenfalls an die Wange der Ältesten. Also dann… Sie atmete noch einmal tief durch und warf Palmenruhe einen von Trauer erfüllten, aber dankbaren Blick zu. Das Gespräch hatte ihr gut getan.
Anschließend setzte sie sich in Bewegung, setzte eine Pfote vor die andere und ging abermals in Richtung des Steins. Der Weg kam ihr plötzlich viel länger vor und so unglaublich schwer. Aber schließlich war sie da und kletterte hinauf. Bevor sie zu sprechen begann, achtete Funkelstern darauf, dass ihre Stimme nicht allzu brüchig klingen würde. Schließlich musste sie das Wort an den gesamten Clan richten. „Ich fordere erneut alle Mitglieder des FlammenClans, die alt genug sind um Beute zu machen, auf, sich hier zu versammeln!“ Während sie darauf wartete, dass sich ihr Clan versammelte, erinnerte sich Funkelstern an viele Situationen mit Igelrose. Ja, sie hatte dem FlammenClan wahrlich treu gedient, stets ihr bestes gegeben und war immer für alle da. Man konnte sich auf sie verlassen. Wir werden dich und deine Taten ehren, dachte die Anführerin und schaute hinauf zum Himmel, obwohl dort noch keine Sterne zu sehen waren, da es erst später Morgen war.

Angesprochen: Palmenruhe, Clan (Versammlung)
Erwähnt: Igelrose


Blütenpfote

Vertieft in ihr Spiel hatte die junge Schülerin gar nicht mitbekommen, was um sie herum geschehen war. Sie wirbelte das Blatt in der Luft herum, sprang hinterher, pinnte es mit einer Pfote oder auch mit allen vieren auf dem Boden fest, nur um es dann wieder hochzuwerfen und ihm erneut nachzujagen. Als die Stimme Funkelsterns jedoch erneut ertönte, horchte sie auf. Warum denn noch eine Versammlung?, fragte Blütenpfote sich und ihre Ohren zuckten irritiert. Dann sah sie Palmenruhe in der Nähe stehen und tapste vergnügt auf die Älteste zu. „Hallo, Palmenruhe!“ Aufgedreht hüpfte sie um ihre Clan-Kameradin herum. „Weißt du, worum es geht? Warum gibt es schon wieder eine Versammlung? Hast du gut geschlafen? Willst du was essen? Soll ich dir neues Moos für dein Nest bringen?“ Die Schülerin konnte sich kaum noch in ihrem Übermut bremsen. Dann stockte sie plötzlich, blieb vor Palmenruhe stehen und legte den Kopf schief. „Du siehst so traurig aus.. ist was passiert?“, fragte Blütenpfote besorgt.

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BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   2/10/2017, 07:45

Palmenruhe
Sie sah Funkelstern an und blinzelte einmal. Sie wusste das ihre Anführerin Igelrose nie vergessen würde, immerhin war es die Heilerin gewesen die Funkelstern damals begleitet hatte um dieser den Sternen-Clan zu bringen, dort hatte sie bei Igelrose ihre neun Leben und ihren Namen erhalten. Es musste schwer sein die alte und treue Heilerin nun nicht mehr an ihrer Seite zu haben.
Klar die Heilerin war schwer krank geworden, aber trotzdem hatte sie ihrem Clan treu gedient, ihr leben lang. Dies wird sie sicher auch vom Sternen-Clan aus weiter machen. Sie hatte Rotschein zu einer sehr guten Heilerin gemacht und diese gab ihr Wissen an ihren Schüler weiter. Es würde also immer Heiler im Clan geben, trotzdem hinter ließ der Verlust von Igelrose einen bitteren Geschmack und eine große Lücke im Clan. Sie wusste das sie Igelrose eines Tages folgen würde, dann würde sie ihre Tochter wieder sehen und alle Jungen die sie aufgezogen hatte.
Doch dieser Tag lag noch weit weg und sie hoffte das er nicht so schnell kommen würde. Ihre Augen wanderten zu Blütenpfote, diese war ein kleines Energiebündel, die Schülerin hüpfte um die Älteste herum und schin sie mit Worten und Fragen nur so zu bombadieren. "Hallo Blütenpfote." Weiter kam die Älteste nicht, schon strömten viele Fragen über die Lippen von Blütenpfote, die Älteste verdrehte liebevoll die Augen. Egal ob diese Schüler voller Energie waren, sie waren doch alle sehr süß und jung.
Sie sah Funkelstern an als diese eine Versammlung zusammen berief. "Ja ich weiß worum es geht." Beantwortete sie dann die erste Frage von Blütenpfote, auch wenn ihr Herz schmerzte vor Trauer, so musste es der Clan wissen. Alle Katzen hatten ein Recht darauf zu erfahren was Igelrose betraf. "Wenn Funkelstern eine Versammlung einberuft, dann ist es wichtig, egal wie oft am Tage dies statt findet!" Miaut sie, trotz der Freundlichkeit in ihrer Stimme hört man auch die leichte Strenge. "Ich habe nicht sehr gut geschlafen." Warum sagte sie zwar nicht, aber man sah die Trauer in ihren Augen weiterhin. Sie hatte die ganze Nacht über Igelrose gewacht und dafür gesorgt das es dieser gut ging, auch wenn es bei der Krankheit die die alte Heilerin gehabt hatte, nichts gebracht hatte.
"Ich denke nachher würde ich mich über etwas Beute freuen, vor allem wenn sie frisch gefangen wurde." Schnurrt sie fürsorglich und sieht die junge Schülerin warm an. "Bei frischen Moos für mein Nest sage ich nie nein." Miaut sie dann und schnippt mit dem Schweif sanft über die Flanke der Schülerin.
Die letzte Frage der Schülerin allerdings ließ die alte Katze traurig auf seufzen. "Das wirst du gleich hören, setz dich hin und lausche den Worten von Funkelstern." Krächzt die Älteste und sieht die Anführerin an.

Sturmschrei
Der Krieger hatte sich gerade mit einer Ranke abgekämpft, immerhin sollte das Lager wieder aufgebaut werden, als er dann aber den Ruf von Funkelstern vernahm knurrte er leise auf. Macht das Lager und nun will sie schon wieder was. Dachte der Kater und drehte sich um.
Er lief zu den anderen Katzen und ließ sich einfach am Rand nieder, egal was Funkelstern zu sagen hatte, es würde alle nur von der Arbeit abhalten, er sah sich um, Palmenruhe war schon da, Blütenpfote saß bei ihr, nein klebte förmlich an ihrer Flanke, er zeigte seine Gefühle nicht, aber er spürte wie angewiedert er war von dieser Szene. Er sah wieder zu Funkelstern. Vielleicht hat sie auch einfach nur interessantere Aufgaben für uns und wir können dann endlich wieder an die Arbeit gehen. Dachte er und schnaubte in Gedanken, doch von Außen her nicht.
Er würde weiterhin Respekt heucheln und gut ist. Vielleicht gab es mal gute Nachrichten und man würde sagen das die Ältesten sich selbst versorgen mussten, da der Clan starke Krieger für die Pflichten brauchte und diese nicht immer die Ältesten versorgen sollten, diese waren eh für nichts zu gebrauchen, lagen in ihren Bau und fraßen die Beute auf, wurden fett und unnütz, dann starben sie und der ganze Clan tat so als würde der gesammte Sternen-Clan sterben.
Er fand es erniedrigend das man nicht mal mit seinen Schülern raus konnte ohne das diese sich erst um die Zecken und Flöhe versäuchten Ältesten kümmern mussten. Funkelstern sollte diese Katzen einfach aus dem Clan vertreiben, sollen diese doch draußen sterben, was ging dies den Clan an?
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Funkelherz



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Zugehörigkeit : FlammenClan


Katzen
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Aussehen:
Familie/Partner:

BeitragThema: Re: Lager des FlammenClans   8/10/2017, 18:42

Funkelstern

Während sich der Platz vor dem Stein, auf dem sie stand, erneut langsam füllte, dachte Funkelstern an die Zeiten mit Igelrose und gerade ganz besonders an ihre Reise zum Mondstern. Wie nervös sie gewesen war… aber die Heilerin hatte mit ihrer ruhigen Ausstrahlung, ihrer Art und ihren Worten bewirkt, dass sie schließlich mit festen und zielgerichteten Schritten zu dem Ort gegangen war, an dem sie den SternenClan treffen würde, um ihre neun Leben zu empfangen.
Die kleine Kätzin seufzte leise, schluckte schwer und hob dann ihren Kopf. Es fiel ihr sehr schwer, die Worte auszusprechen, aber sie musste das nun durchstehen. Für Igelrose. „Meine lieben Clan-Mitglieder, ich habe euch erneut zusammengerufen, weil ich euch etwas Wichtiges und Trauriges zugleich mitzuteilen habe. Igelrose wandelt nun unter den Katzen des SternenClans.“ Sie wartete einen Moment, um den anderen Zeit zu geben, diese Nachricht aufzunehmen und nahm einmal tief Luft. Das war schwieriger, als sie es sich vorgestellt hatte. Dann fuhr sie fort: „Igelrose war eine wundervolle Kätzin, eine äußerst talentierte Heilerin und in allen Punkten eine große Bereicherung für unseren Clan. Wir werden nie vergessen, was sie alles für uns getan hat, wie viele Wunden sie versorgt, Kranke gepflegt und vor allem wie viele Leben sie gerettet hat. Sie hat unzähligen Jungen dabei geholfen, das Licht dieser Welt zu erblicken, hat Rotschein zu einer würdigen Nachfolgerin ausgebildet und mich bei meiner Reise begleitet, auf der ich meine neun Leben erhalten habe. Es fällt sicherlich nicht nur mir schwer, zu akzeptieren, dass sie nicht mehr da ist, aber sie wird im SternenClan über uns wachen.“ Also ist sie nicht fort. Sondern immer noch da. „Wer sich ein letztes Mal mit ihr die Zunge geben möchte, kann dies tun, sobald sie auf der Lichtung für die Totenwache vorbereitet ist, die heute Nacht gehalten wird“, fügte sie hinzu als ihr einfiel, dass Igelroses Körper noch immer im improvisierten Heilerbau lag. „Igelrose wird stets in Ehren gehalten werden.“ Mit diesen abschließenden Worten, die deutlich einen warmen Unterton hatten und somit bewiesen, wie sehr Funkelstern die ehemalige Heilerin mochte, sprang sie vom Stein herunter und beendete so die Versammlung.

Angesprochen: Clan (Versammlung)
Erwähnt: Igelrose
Ort: Lagerlichtung
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